Color Line und der Hafen Kiel gehen weiter gemeinsame Wege

Es ist eine Erfolgsgeschichte seit Jahren: Die Reederei Color Line betreibt den Passagierverkehr zwischen der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins und der norwegischen Hauptstadt Oslo. Diese Verbindung ist nun für die weiteren zehn Jahre festgeschrieben.

Anfang November unterzeichneten beide Partner einen langfristigen Vertrag. Ihre Unterschriften unter diesen wichtigen Kontrakt setzten am 7. November Trond Kleivdal, Color Line CEO, und Dirk Claus, der Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH.

Anlässlich der neuen Kooperation sagte Claus: „Color Line schreibt mit dem Liniendienst Kiel – Oslo eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Wir sind stolz, Partner der Reederei zu sein.“

Für diese Partnerschaft hat der Seehafen Kiel auch viel investiert. Beispielsweise in den Norwegenkai. Hier legen die Schiffe der Color Line an und beginnen ihre Reise nach Norwegen. Der Norwegenkai hat zwar schon einige Jahre auf den Buckel, seit er vor 15 Jahren von der norwegischen Königin Sonja, der Ehefrau von König Harald, in den Dienst gestellt wurde, erfüllt aber weiter alle Anforderungen eines modernen Anlegeplatzes.

„Der Norwegenkai zählt immer noch zu den Top-Anlagen in ganz Nordeuropa. Wir bieten der Color Line ein erstklassiges Terminal in attraktiver Innenstadtlage mit bester Verkehrsanbindung“, erklärte Claus. Das trifft es auf den Punkt. Allein das Parken in Kiel zur Fähr- oder Kreuzfahrt bereitet den Gästen immer wieder Sorgen, da einfach nicht ausreichend Parkplätze in Kiel zur Verfügung stehen.

Die Parkalternative während der Kreuzfahrt der Reederei Color Line

Die Kreuzfahrer haben jedoch die Möglichkeit, auf private Park-Anbieter wie die Firma „Parken und Meer“ auszuweichen. Bei diesem Unternehmen können die Gäste ihr Auto während der Kreuzfahrt sicher auf dem Firmengelände abstellen und werden schnell und bequem zum Kreuzfahrt-Terminal chauffiert. Eine wirklich gute und Nerven schonende Alternative für das Parken während der Kreuzfahrt in Kiel. Ähnliche Parkangebote für die Reise mit der Fähre von Kiel nach Oslo sind im Internet zu finden.

Es besteht zudem die Möglichkeit, auch direkt am Norwegenkai zu parken. Doch sind die Parkplätze hier leider limitiert – es ist also oft Glückssache, hier einen Parkplatz zu finden.

Da haben es die Schiffe der Reederei Color Line leichter – sie finden am Norwegenkai immer eine Anlegestelle. Nicht zuletzt deshalb, weil der Norwegenkai im Jahr 2004 und 2012 noch einmal für die neuesten Schiffsgenerationen erweitert wurde. Insgesamt flossen bisher weit über 60 Millionen Euro in die Arbeiten am Norwegenkai. „Der Norwegenkai bietet der Reederei alle infrastrukturellen Voraussetzungen für weiteres Wachstum im Passagierverkehr und beim Gütertransport“, prophezeite Claus.

Die Reederei Color Line setzt momentan auf der Fährverbindung Kiel-Oslo-Kiel die beiden Schiffe Color Fantasy und Color Magic ein – zwei hochmoderne Fähren. Es sind derzeit die beiden größten Fährschiffe auf der Ostsee. Die Schwesterschiffe können bis zu 2.700 Passagiere an Bord begrüßen. Im vergangenen Jahr nutzten nach Angaben des Seehafens Kiel rund 1,1 Millionen Seereisende die Angebote der Reederei Color Line. Mehr als 100.000 Lkw, Trailer, Busse sowie Autos seien befördert wurden.

Die Geschichte des Fährverkehrs zwischen Kiel und Oslo ist bereits über 50 Jahre alt. Erstmals kreuzte ein Schiff auf dieser Route im Jahr 1961.

Fazit: Der neue Vertrag zwischen dem Seehafen Kiel und der Reederei Color Line ist ein weiterer wichtiger Schritt, um den maritimen Standort Kiel zu festigen und auszubauen. Mit dem neuen Zehn-Jahres-Vertrag wurde ein wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gemacht.

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