Die 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel

8. Nationale Maritime Konferenz setzt positive Signale

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt „Ja“ zur Schifffahrtsförderung. Das machte die CDU-Politikerin auf der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel deutlich. Auf der Tagung der deutschen Reeder wurde angedacht, ein maritimes Bündnis zu installieren. Die 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel hat ganz klar positive Signale gesetzt.

Der Verband Deutsche Reeder (VDR) hat von der Bundeskanzlerin Hilfen für den Ausbau der Schifffahrtsförderung erhalten. Wie auf der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel bekannt gegbeben wurde, untestützt der Bund das maritime Bündnis für Ausbildung und Beschäftigung jährlich mit 60 Millionen Euro. Die deutschen Reedereien wollen selbst 30 Millionen Euro in diese Bereiche investieren, um für die Zukunft stark aufgestellt zu sein.

„Unsere Unternehmen brauchen diese Planungssicherheit, um Ausbildungsplätze und Beschäftigung an Bord am Standort Deutschland zu sichern“, wird Michael Behrendt, Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR), in einer Pressemitteilung nach der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel zitiert.

Ein weiteres Thema der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel war die deutsche Flaggenstaatsverwaltung. Diese muss nach Ansicht des VDR modernisiert werden. Ähnlich äußerte sich auch Bundeskanzlerin Merkel zu diesem Thema. Es könne nicht sein, dass ein Schiff, das unter deutscher Flagge fährt, deutlich höhere Kosten tragen müsse, hieß es auf der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel. „Eine neue Internetseite ist aber nicht genug“, sagt Behrendt auf der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel. „Wir brauchen einen zentralen Ansprechpartner für alle Belange der Schifffahrt. Eine effiziente und service-orientierte Flaggenstaatsverwaltung ist eine wichtige Voraussetzung, um die deutsche Flagge für unsere weltweit und rund um die Uhr aktive Branche attraktiver zu machen.“

Attraktiv ist und bleibt auf alle Fälle die Kreuzfahrt-Branche – auch wenn hier die deutsche Flagge immer seltener am Heck der Ozean-Riesen zu sehen ist. Fakt ist, in dem kommenden Jahren werden immer mehr Kreuzfahrten in Deutschland angeboten. Die drei Top-Kreuzfahrt-Häfen werden auch in Zukunft Hamburg, Warnemünde und Kiel sein.

Um weltweit weiter konkurrenzfähig zu bleiben – das wurde auf der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel klar – muss in Deutschland in Infrastruktur und moderne Technik investiert werden.

Für die deutschen Kreuzfahrt-Häfen heißt das: Vor allem der Service muss verbessert werden. Hier liegt der Fokus besonders bei den An- und Abreisewegen in den den deutschen Kreuzfahrt-Häfen. Das Wort Service-Orientierung war einer der Schlagbegriffe auf der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel.

Dass sich die Hafenbetreiber sowohl bei den Kreuzfahrten als auch bei der Container-Industrie in Bezug auf das Parken im Hafen nicht mehr ausschließlich auf die Politik verlassen können, wurde ebenfalls auf der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel angesprochen.

8. Nationale Maritime Konferenz

Um den besonderen Service bieten zu können, sei Kreativität gefragt. Private Investoren könnten in Zukunft noch viel öfter für die perfekte Infrastruktur sorgen – so die Meinung auf der 8. Nationale Maritime Konferenz in Kiel.

In Sachen Parken zur Kreuzfahrt hat in den vergangenen Jahren bereits ein Umdenken stattgefunden. Immer mehr See-Touristen nutzen die Dienste der privaten Parkanbieter in Hamburg, Warnemünde und Kiel.

Eine Firma, die an allen drei Standorten vertreten ist, heißt „Parken und Meer“. Das Unternehmen bietet seine Parkplätze im Hafen ausschließlich den Kreuzfahrern an. Parken zur Kreuzfahrt wird hier zum Erlebnis. „Wir wollen bereits die Anreise zur Kreuzfahrt für unsere Kunden zu einem Erlebnis machen. Den Luxus, den unsere Kunden an Bord des Kreuzfahrtschiffes erwarten, bieten wir ihnen bereits beim Parken“, sagen die Geschäftsführer von „Parken und Meer“. Am Standort Kiel können Kreuzfahrer im Hafen Kiel beispielsweise zwischen Innen- und Außenparkplätzen wählen.

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