Parken in Kiel immer schwieriger: Parkhaus am ZOB teilweise gesperrt

Das ist eine Hiobsbotschaft für das Parken in Kiel: Das ZOB-Parkhaus wird teilweise geschlossen. In den kommenden Wochen fallen mindestens 100 der 300 Stellflächen weg. Selbst eine Vollsperrung schließt die Stadtverwaltung nicht aus. Für das Parken in Kiel bedeutet dies: Immer weniger Parkplätze für immer mehr Autos. Keine schöne Aussichten – erst recht nicht für die Kreuzfahrer.

Denn: Durch die unmittelbare Nähe zum Hafen war für viele Besucher und Touristen das ZOB-Parkhaus Anlaufpunkt Nummer eins für das Parken in Kiel. Zudem haben immer wieder Kreuzfahrer damit geliebäugelt, während der Seereise hier in Kiel parken zu können. Doch für das Parken in Kiel war das ZOB-Parkhaus nie konstruiert und konzipiert.

Das Problem „Parken in Kiel“ bleibt für Kreuzfahrer dennoch bestehen. Denn: Es gibt einfach nicht genügend öffentliche Parkplätze im Seehafen der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins. Wer beim Parken in Kiel zur Kreuzfahrt auf Nummer sicher gehen will, der sollte auf einen privaten Parkanbieter setzen – wie die Firma „Parken und Meer“.

Parken in Kiel

Bei „Parken und Meer“ findet der See-Tourist sowohl Innen- als auch Außenparkplätze für die Zeit der Kreuzfahrt ab Kiel. Das Besondere beim Parken in Kiel bei „Parken und Meer“: Die Stellflächen auf dem gesicherten Firmengelände sind ausschließlich Kreuzfahrern vorbehalten. Also anders als beispielsweise beim ZOB-Parkhaus gibt es hier keinen ständigen Verkehr. Denn: Das Firmengelände bei „Parken und Meer“ wird nur an Anlauf-Tagen geöffnet.

Doch zurück zum Parken in Kiel im ZOB-Parkhaus. Ein Drittel aller Parkflächen fallen weg. Und das muss noch lang nicht das Ende sein. „Eine frühere Sperrung ist möglich, wenn die Ergebnisse der in kurzen Intervallen laufenden Sonderüberwachungen dieses erfordern“, sagte Udo Weißel, Abteilungsleiter im städtischen Tiefbauamt, den Kieler Nachrichten. Heißt konkret: Selbst eine Vollsperrung ist möglich. Klar ist: Das Parken in Kiel wird somit nicht leichter, zumal im kommenden Jahr das ZOB-Parkhaus abgerissen werden soll.

Doch wieso kam es jetzt zur Teilsperrung? Laut Stadtverwaltung seien bereits bei der Errichtung des ZOB-Parkhauses im Jahr 1972 Fehler gemacht worden. Zudem seien die Autos in den vergangenen Jahren immer schwerer geworden. Stichwort: Kleinbusse und Geländewagen. Ein weiterer Grund für die Baufälligkeit des ZOB-Parkhauses seien die Folgen des Einsatzes von Streu- und Tausalz im Winter. Dies alles führte dazu, dass das ZOB-Parkhaus die Lasten nicht mehr tragen kann und sich das Parken in Kiel somit in den kommenden Wochen und Monaten noch schwieriger gestaltet.

Bleibt nur zu hoffen, dass bei der Neugestaltung des ZOB-Geländes, das kommendes Jahr beginnen soll, auch das Problem Parken in Kiel berücksichtigt wird.

Denn eins ist klar: Für Touristen, die die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins besuchen und einen Hafenspaziergang unternehmen wollen, ist das ZOB-Gelände perfekt gelegen. Wie zu hören war, soll ein Investor planen, hier einen Einkaufs- und Bürokomplex errichten zu wollen.

Bleibt die Frage: Entstehen dabei auch genügend Stellflächen, die das Problem Parken in Kiel entschärfen? Oder behält der ZOB sogar seine ursprüngliche Bestimmung als zentraler Anlaufpunkt für Omnibusse? Das alles wird die Zukunft zeigen – wir sind gespannt und beobachten weiter das Parken in Kiel.

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